#6 | Berührungen im Yoga (Hands On/Hands Off)

Berührungen können wunderschön sein… aber manchmal sind sie auch einfach nur unangenehm oder sogar übergriffig. Im Yogakontext vermeiden wir manchmal die kritische Auseinandersetzung mit bestimmten Themen. Problematische Berührungen im Yoga (auch „Hands On“ oder „Assists“ bzw. „Adjustments“ genannt) gehören zu den Themen, die oft großzügig aus den bestehenden Debatten ausgeklammert wurden. Zwar gibt es seit Corona erstmal keine Hands On mehr, aber zuvor wurde oftmals von vielen Lehrer:innen nicht gefragt, ob Berührungen okay sind. Damit können manche Menschen gut umgehen, andere aber nicht.

Die #metoo-Debatte vor einigen Jahren hat zwar auch in der Yogawelt für Diskussionsstoff gesorgt, jedoch blieben die Betrachtungen oftmals in einem klaren Täter:innen-Denken verhaftet, welches etwaige Probleme einzig und allein in entsprechenden „schlechten Intentionen“ der Lehrkräfte verortete. 
Das Thema „Berührungen im Yoga“ ist jedoch so viel komplexer! In dieser Episode geht es um persönliche Erlebnisse, Traumata, Machtdynamiken und intersektionale Betrachtungen. Nicht zuletzt beschäftigen wir uns mit der Frage, wie wir Berührungen im Yoga sensibel einsetzen können – ohne Anxiety zu triggern und problematische Machtdynamiken zu reproduzieren.


Artikel in denen ich u.a. Informationen zum Thema Ashtanga&Verletzungen gefunden habe:

#metoo & Yoga:

Zum Thema Berührungen:

Statistiken zu sexueller Gewalt:

Machtstrukturen:

*in Arbeit*

Glossar

*in Arbeit*